Ein traditionelles sprichwort beschreibt Guizhou als ein ein land „wo es keine drei tage gibt ohne regen, keine drei kilometer ohne ein berg, und keine drei muenzen in iirgendwelcher geldtasche“.
Dieses sprichwort enthaelt keine leeren versprechen, es zeigt nackte tatsachen und verschoenert nichts in keinster weise.
Die berge guizhou’s sind reizvolle und spannende orte fuer abenteurer und entdecker.....der tourismus begrenzt sich in dieser provinze auf wenige punkte. Somit bleiben bis heute weite teile urspruenglich und unverfaelscht. Viele orte sind nicht durch den oeffentliche verkehr erschlossen und die zugaenglichen plaetze sind meist nur ueber schlechte strassen zu erreichen.
Das fahrrad bietet hier sozusagen unbegrenzte moeglichkeiten..... ist aber eine extrem anspruchsvolle fortbewegungsart. Da es wirklich in keinster weise flach ist. Es geht rauf oder runter, ohne alternativen. Keine strasse die sich gemaechlich durch taeler windet oder einem der diversen flusslaeufe folgt. Frontale anstiege bis zum hoechsten punkt, um dann wiederum bis zum fluss abzusteigen und auf der anderen seite den naechsten berg zu erklimmen.
Abfahrten haben eigentlich immer viel freude auf unsere gesichter gezaubert, bis wir guizhou-terrain kennenlernten. Dies raubt einem die lust einen berg hinunter zu sausen, weil man schon von im voraus weiss, dass einem dadurch ein weiterer schweisstreibender aufstiegt droht.
Die bewundernswerte aussicht vom hoechsten punkt kann man durch das meist schlechte wetter, viel zu selten bewundern. Was jammer schade ist, es muss traumhaft sein an sonnigen tagen mit weitsicht. Ein meer aus unzaehligen huegeln, bergen, steil abfallenden taelern und schlaengelnde fluesse in den schoensten blau und gruentoenen.
Fakt ist, dass dies nur an seltenen tagen im jahr der fall sein wird. Die jaehrliche niederschlagsmenge ist eine der hoechsten des ganzen landes.
Wer sich trozallem zu einer reise in diese provinze aufmacht und sich mit seinem eigenen fortbewegungsmittel zu den abgelegenen gebieten vorwagt, der wird entschaedigt mit spannenden doerfer. In diesen orten, fern ab jeglicher grossstaedte, leben menschen die noch selten in kontakt mit „nicht-asiaten“ gekommen sind. Kinder verstecken sich aengstlich hinter aelteren oder suche zuflucht in ihren huetten, sobald sie uns sehen. Das ganze wird dann aus sicher distanz neugierig beobachtet. Aehnlich steht es mit den erwachsenen. Trifft man sie alleine an, getraut sich selten einer von ihnen den ersten schritt zu tun. Mit einem laecheln und einem freundlichen „ni hao“ unserer seits, ist das eis meist gebrochen und in vielen faellen erhaelt man ein strahlen zurueck.....und die neugierigen blicke folgen uns noch lange....was wir in unserern rueckspiegeln miterleben koennen. Trifft man auf eine gruppe einheimischer, finded sich mit sicherheit immer einer, der sich getraut uns anzusprechen und durch eine witzige bemerkung alle anderen in lachen versetzt.
In china wuerden sie hunde essen......
In guizhou ganz bestimmt! Hund ist einer der haupt fleischquellen dieser ecke des landes....und wird ueberall angeboten. Wie in china ueblich, natuerlich frisch zubereitet, nachdem man das exemplar seiner begierde zuvor lebend begutachtet und ausgewaehlt hat.
Dies bringt enorme vorteile fuer fahrradfahrer, in china hat man nie mit klaeffenden, wilden hunden am hinterrad zu kaempfen......
wir haben oft ueber die chinesischen essgewohnheiten gestaunt, wenn man sieht was sie alles essen, aber sie hatten auch lange zeit fast nichts und konnten nicht waehlerisch mit essbarem umgehen. Dies hat wohl wesentlich zur heutigen esskultur chinas beigetragen
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